Kalisalz: Der Hunger der Menschen will gestillt werden

Nicht nur Länder wie Indien und China wachsen, auch das riesige Russland wächst weiter. Die Regierung von Russland hat erst kürzlich beschlossen dass man ca. 57 Milliarden Euro in die Förderung der Agrarproduktion investieren will. Das ist sehr viel Geld. Mit diesem riesigen Etat soll die Landwirtschaftsproduktion bis 2020 von heute an um mehr als 19 Prozent wachsen. Die Viehzucht soll dabei einen Zuwachs von 20 Prozent erfahren in Anbau von Pflanzen erwartet man bis 2020 einen Zuwachs von 19 Prozent.

Diese Felder müssen ertragreich bearbeitet und bestellt werden. Die Viehhaltung muss ausreichend Nahrung haben damit man diese gesetzten Ziele auch erreichen kann. Dass man hier auf einen guten Weg ist, zeigt folgendes Beispiel:

Der drittgrößte Milchviehbetrieb im Land, die Ekosem Agrar GmbH der Unternehmensgruppe Ekoniva, im Geschäftsjahr 2010/2011 die jährlich erzeugte Milchmenge gegenüber dem Vorjahr um 70 % auf 50 Mio. Liter steigern. Die Milchleistung pro Tag lag bei über 200 t. Der Rinderbestand wuchs im Geschäftsjahr von rund 18 700 auf 27 500 Tiere. Davon sind allein 10 400 Milchkühe. Im gleichen Zeitraum konnte die landwirtschaftliche Nutzfläche um 22 % auf 160 000 ha vergrößert werden.

Quelle:

http://www.topagrar.com/news/Rind-News-Ekoniva-Von-10-400-auf-21-000-Kuehe-715136.html

Das ist ein Betrieb von vielen in Russland. Wo mehr Vieh steht, dort muss auch die Ackerfläche mehr Ertrag bringen. Mehr Ertrag bekommt man durch gute Düngung des Bodens, denn was man dem Boden entnimmt, muss er wieder zurück bekommen. Folglich benötig auch Russland mehr Kali.

Aber Russland produziert immer weniger Kali. Beim Riesenbetrieb Uralkali ist die Produktion im ersten Quartal 2012 mit rund 1,9 Millionen Tonnen um 0,7 Millionen Tonnen niedriger ausgefallen als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres. Russland ist aber immer noch nach Canada der Größte Kaliproduzent und Brasilien der größte Verbraucher.

Mein Fazit:

Es müssen immer mehr Kaliressourcen gefunden werden, damit der weiter steigende Bedarf gedeckt werden kann. Es gibt einige Unternehmen in Kanada, welche schon Kaliressourcen gefunden haben, aber erst ab 2017 Abbauen und fördern können. Das Unternehmen Passport Potash (PPI-TSXV) in den USA erfüllt viele Kriterien, die andere Unternehmen noch als Hürde im Wege stehen. Bei diesem Unternehmen stimmt die kostspielige Infrastruktur und hat von der Bahn bis zum Hafen hin alle nötigen Kapazitäten frei. Der Produktionsbeginn ist für 2015 geplant. Weitere Informationen zu Passport Potash findet ihr hier:

http://www.wallstreet-online.de/nachricht/4950408-rohstoffe-miningscout-passport-potash-site-visit-teil-3-mediabeitrag

Es ist nicht einfach, gute Unternehmen aus diesem Bereich zu finden. Aber vielleicht ist PPI ja eines davon. Vorhersagen kann ich es aber auch nicht. Schaut euch die Strukturen der Unternehmen an und versucht selber mal einen Vergleich anzustellen. Es gibt immer wieder Pro und Kontra, meiner Meinung nach hat PPI viele "Pros"!

Wenn Ihr mehr spannende Informationen zu Explorern und anderen interessanten Werten erfahren möchtet, würde ich mich über die Teilnahme an meinen Diskussionen freuen!

http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1162392-1-10/timluca-und-freunde-reelle-depotbesprechung


Viel Erfolg beim Handeln wünscht Euch

TimLuca

Dieser Artikel wurde i.A. Miningscout.de/IMP UG erstellt. Der Miningscout.de/IMP UG hält keine Aktien oder Aktienoptionen an dem vorgestellten Unternehmen. Der Verfasser dieses Artikels hält Aktien von Passport Potash in seinem persönlichen Bestand. Diese Aktien wurden am Markt erworben. Ein Verkauf dieses Aktienbestandes ist geplant. Die in diesem Artikel enthaltenen Angaben dienen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar, sondern spiegeln nur die Meinung des Autors wider. Der Autor übernimmt keinerlei Haftung für finanzielle Verluste, Irrtümer sind vorbehalten! Börsengeschäfte, besonders Termingeschäfte, beinhalten Risiken, die zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals und darüber hinaus führen können! Alle Angaben und Quellen werden sorgfältig recherchiert. Für die Richtigkeit sämtlicher Inhalte wird jedoch keine Garantie übernommen. Der Autor behält sich trotz größter Sorgfalt einen Irrtum insbesondere in Bezug auf Zahlenangaben und Kurse ausdrücklich vor. Die enthaltenen Informationen stammen aus Quellen, die für zuverlässig erachtet werden, erheben jedoch keineswegs den Anspruch auf Richtigkeit und Vollständigkeit. Aufgrund gerichtlicher Urteile sind die Inhalte verlinkter externer Seiten mit zu verantworten (so u.a. Landgericht Hamburg, im Urteil vom 12.05.1998 – 312 O 85/98), solange keine ausdrückliche Distanzierung von diesen erfolgt. Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernimmt der Autor keine Haftung für die Inhalte verlinkter externer Seiten. Für den Inhalt dieser sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.