Kolumne von Björn Junker

Gute Explorationsdaten: Endeavour Silver bereitet neue Schätzung vor

Explorationsarbeiten in Mexiko stützen die Vermutung, dass eine kürzlich gefundene Erzvene sehr lukrativ sein kann. Eine genaue Schätzung steht bisher aber noch aus. Gleich zwei Projekte im mexikanischen Bundesstaat Guanajuato fordern derzeit die Aufmerksamkeit der Verantwortlichen von Endeavour Silver (WKN: A0DJ0N). Die neu erworbene Silbermine El Cubo soll bei der Produktivität klar zulegen. Dafür stehen bis Ende 2013 rund 67 Millionen Dollar zur Verfügung. Eine Verarbeitungsanlage soll neu errichtet werden, um die Kapazitäten zu erhöhen, die Infrastruktur soll verbessert werden. Erste Erfolge sind schon erkennbar. Seit dem Kauf der Mine von Aurico Gold (WKN: A1JBWL) im Juli konnte die Produktivität bereits klar ausgeweitet werden. Der Anfang ist auf El Cubo somit gemacht, weitere Schritte müssen folgen.

Weiter ist die Gesellschaft auf der Bolanitos Mine, die nicht weit von El Cubo entfernt liegt. Dort läuft die Förderung auf Hochtouren, gleichzeitig will man die Mine weiter ausbauen. Daher nimmt man auf dem Areal Explorationsarbeiten vor. Im vergangenen Jahr hat man dabei eine neue Erzvene entdeckt. Zunächst dachten die Verantwortlichen von Endeavour Silver, diese Vene wäre Teil der La Joya Vene. Dies hat sich jedoch nicht bestätigt. Es stellte sich heraus, dass es eine eigenständige Vene war, die den Namen Lana erhielt.

Derzeit werden auf Lana neue Bohrungen durchgeführt. Erste Ergebnisse zeigen, dass das Areal noch einiges an Potenzial hat. Zu den Höhepunkten zählt ein Fund auf Loch LJ11-2. Dort werden in 322,6 Metern Tiefe über 0,53 Meter 2.300 Gramm Silber und 7,11 Gramm Gold je Tonne Gestein gefunden. Umgerechnet ergibt dies 77,4 Unzen Silberäquivalent je Tonne. Bei LJ2-2 kommt man in 264,7 Metern Tiefe über 0,46 Meter auf 42,4 Unzen Silberäquivalent je Tonne. LJ10-4 schafft in einer Tiefe von 273,6 Metern über 5,88 Meter 7,4 Unzen Silberäquivalent je Tonne. Die Daten zu anderen Löchern liegen zwischen 4,9 Unzen und 43,9 Unzen Silberäquivalent je Tonne. Die Bohrungen verlaufen in einer Tiefe von 126 Meter bis 357 Meter.

Klar ist nach diesen Daten, dass die bekannte mineralisierte Zone von Lana ausgeweitet wird. Sie ist nach den jüngsten Erkenntnissen mehr als 750 Meter lang. Dabei ist sie weiterhin offen, so dass eine erneute Ausdehnung möglich ist. Die Daten werden derzeit ausgewertet, um eine Ressourcenschätzung zu ermöglichen. Diese soll am Jahresende vorliegen. Dann kann Lana im kommenden Jahr in den Minenplan eingearbeitet werden. Ein Seitentunnel von der bestehenden Mine soll Lana noch im September erreichen. Dies erleichtert die künftigen Förderarbeiten. Vorstandschef Bradford Cooke macht zugleich deutlich, dass die Explorationsarbeiten auf Bolanitos weitergehen. Zwei Bohrgeräte sind dafür im Einsatz.
 

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