Gold ist ein Edelmetall der Vergangenheit – oder doch nicht?

Die Sorge geht um. Seit den Goldhochs von mehr als 1.900 Dollar kennt der Goldpreis fast nur noch eine Richtung: Südwärts. Manche Beobachter denken, dass Gold solche Höhen nie mehr erreichen wird, dass es mit dem Run auf das Edelmetall vorbei ist, dass man sich anderen Anlagemöglichkeiten zuwenden soll. Aber stimmt das?

Wenn man sich das Verhalten von Investoren in Nordamerika vor Augen führt, dann könnte an der Theorie etwas dran sein. Viele setzen auf Gold als Papierform, ETFs sind bzw. waren beliebt. Gold wird häufig als kurzfristiges Investment gesehen. Der Run aus den ETFs in der jüngsten Vergangenheit macht deutlich, dass andere Anlageformen derzeit in Amerika beliebter sind, z.B. Aktien.

Schaut man jedoch nach Asien, so zeigt sich ein ganz anderes Bild. Chinesische und indische Investoren können gar nicht genug Gold bekommen. Sie kaufen es jedoch nicht in Papierform, sondern vor allem als echtes Metall, in Barren- oder Münzform. Münzprägeanstalten schieben Sonderschichten und können die Nachfrage dennoch nicht befriedigen, die indische Regierung legt hohe Steuern aufs Gold, um die Einfuhren zu verringern, doch die Konsumenten kaufen und kaufen. Hier sieht man eher die mittel- und langfristigen Aspekte der Goldanlage.

Es ist klar, dass Gold ein sehr zyklischer Wert ist, der auch von Emotionen getrieben wird. Den perfekten Ein- und Ausstiegszeitpunkt findet man, ähnlich wie bei Aktien, nur selten. Doch für den Geologen, Investor und Marktexperten Lawrence Roulston ist klar, dass der Boden zumindest nahe ist. Für ihn ist damit die Zeit wieder gekommen, sich im Gold aber auch in Goldaktien zu engagieren. Viele Käufer versorgen sich bereits still und fast heimlich mit den entsprechenden Assets, so Roulston gegenüber Medien.

Junior Explorer mit einer gewissen Qualität finden wieder Unterstützung, dieser Trend war zuletzt nicht zu beobachten. Das deutet eine Wende am Markt an. Zu lange warten sollte man dabei nicht mehr, sonst sind die besten Shares bereits verteilt. Investoren, die sich derzeit umschauen, sollten nichtsdestotrotz auf Qualität achten. Das Projekt sollte nicht erst ganz am Anfang stehen, Bohrarbeiten sollten bereits positive Resultate mit entsprechenden Mineralisierungsgraden aufzeigen.

Zwei Gesellschaften finden dabei die besondere Beachtung von Roulston: True Gold Mining (ISIN: CA89783T1021) und Pretium Resources (ISIN: CA74139C1023). Bei True Gold Mining kommen zwei positive Aspekte zusammen. Das Managementteam ist sehr erfahren und hat einen guten Ruf. Im westafrikanischen Burkina Faso könnte schon bald die Goldproduktion starten. Dabei setzt man auf eigene Verantwortung und will keine großen Partner ins Boot holen.

Pretium Resources ist im Norden von British Columbia (Kanada) aktiv. Dort arbeitet man an einem hoch mineralisierten Goldprojekt. Eine NI43-101-kompatible Studie kommt zu dem Ergebnis, dass der Mineralisierungsgrad bei 17,6 Gramm Gold je Tonne liegt. Andere Gesellschaften wären froh, wenn die Mineralisierung ein Zehntel dieses Wertes erreicht. Problematisch ist jedoch, dass die Mineralisierung recht unregelmäßig auftritt. Das bringt Herausforderungen für Ingenieure und Geologen mit sich. Hier müssen noch weitere Untersuchungen stattfinden, bevor mit dem Bau einer Mine begonnen werden kann. Dazu braucht es noch ein wenig Geduld, die aber in der Folge belohnt werden kann.


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