Bedeutender Expansionsscheitt: CanCambria Energy sichert sich Explorationskonzession in Ungarn

Bedeutender Expansionsscheitt: CanCambria Energy sichert sich Explorationskonzession in Ungarn

Die ungarische Regierung hat CanCambria Energy Corp. (ISIN: CA13740E1079, WKN: A3EKUB) den Zuschlag für die Kiskunhalas-Konzession erteilt. Die Tochtergesellschaft CanCambria Hungary Kft wurde als erfolgreicher Bieter ausgewählt. Die Konzession umfasst eine Fläche von 945,9 km² (233.737 Acres) und eine Tiefe von bis zu 6.000 Metern. Dieses Gebiet grenzt an die bestehende Ba-IX-Bergbaulizenz des Unternehmens und erweitert dessen Explorationsgebiet erheblich.

Die Kiskunhalas-Konzession zeichnet sich durch eine 46-prozentige Abdeckung mit modernen 3D-Seismik-Daten aus. Technische Untersuchungen konzentrieren sich auf die Erweiterung bestehender Tight-Gas-Lagerstätten von Ba-IX sowie auf unerschlossene geologische Strukturen wie den Soltvadkert-Trog, der bislang nur mit älteren 2D-Seismikdaten erfasst wurde.

Dr. Paul Clarke, Präsident und CEO von CanCambria, betont die Seltenheit großflächiger Explorationslizenzen in etablierten Fördergebieten: "Diese Konzession erweitert unser Projektgebiet in Kiskunhalas von 32.500 auf über 265.000 Acres und fügt unserem Portfolio eine neue, vielversprechende geologische Struktur hinzu."

Das Unternehmen hat sich seit dem Markteintritt in Ungarn im Jahr 2022 das Ziel gesetzt, seine Landposition in dieser Region zu vergrößern. Die Vergabe der Konzession zeugt vom Vertrauen der ungarischen Regierung in CanCambrias Geschäftsmodell.

Nächste Schritte und langfristige Perspektiven

Innerhalb der nächsten 90 Tage wird CanCambria Hungary eine endgültige Konzessionsvereinbarung mit dem ungarischen Energieministerium verhandeln. Diese wird dem Unternehmen exklusive Explorations- und Förderrechte für mindestens 20 Jahre gewähren, mit der Option auf eine Verlängerung um weitere zehn Jahre.

Die Bedingungen der Konzession umfassen die Hinterlegung von Sicherheiten, Gebührenzahlungen sowie eine Versicherung, die aus bestehenden Barmitteln finanziert wird. Bestandteil der eingereichten Ausschreibungsunterlagen ist zudem ein fünfjähriges Arbeitsprogramm mit neuen 3D-Seismik-Untersuchungen und der Identifikation potenzieller Bohrstandorte.

Das ungarische Energieministerium betont die Relevanz neuer Förderprojekte für die nationale Energieversorgung: "Die Erhöhung der inländischen Produktion trägt maßgeblich zur Versorgungssicherheit bei. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 1,9 Milliarden Kubikmeter Erdgas aus ungarischen Feldern gefördert."

Mit der Kiskunhalas-Konzession stärkt CanCambria seine Position im europäischen Erdgasmarkt. Die Erschließung neuer Ressourcen in einer etablierten Förderregion könnte zur Diversifizierung der Energieversorgung in der Region beitragen und dem Unternehmen langfristige wirtschaftliche Vorteile sichern.